Zwei Branchen, dieselbe Beobachtung
Begonnen habe ich im klassischen Bankensektor und dort Kreditverträge vermittelt. Wer das eine Weile macht, liest irgendwann nicht mehr das Deckblatt, sondern das Kleingedruckte — und stellt fest, dass da einige Klauseln nicht passen. Danach bin ich in den Versicherungsvertrieb gewechselt, in der Erwartung, dass es dort anders läuft. Aufgefallen ist mir vor allem, wie wenig sich bewegt: Produkte, die seit Jahren gleich aussehen, und Verträge, die niemand mehr aufmacht, nachdem sie einmal abgeschlossen sind.
Aus diesen beiden Beobachtungen ist der Fixkostenreduzierer entstanden. Nicht als weitere Vermittlung, sondern als Prüfung: Was steht tatsächlich auf der Rechnung, was davon ist gerechtfertigt, und was lässt sich davon zurückholen oder senken.
„Meine Funktion in der Firma ist es, Haken zu finden und daraus Lösungen zu schaffen." — Dominik Kop im Interview bei Wirtschaftsmacher, 2026.
Warum ich Skepsis für ein gutes Zeichen halte
Die häufigste Reaktion im Erstgespräch ist nicht Begeisterung, sondern Misstrauen. Das ist mir lieber als das Gegenteil, denn wer bei einem kostenlosen Angebot sofort zugreift, hat meist schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und wird sie wieder machen. Wenn jemand sagt, Fixkosten seien nun einmal fix und daran lasse sich nichts ändern, ist das für mich ein Anfang, kein Ende: Genau diese Annahme prüfen wir dann gemeinsam an seiner eigenen Rechnung nach.
Dass das nicht von Anfang an funktioniert hat, gehört zur Geschichte dazu. Die ersten Jahre waren von Fehlern und Rückschlägen geprägt, und es hat gedauert, bis das Konzept aufgegangen ist. Ich sage das nicht aus Koketterie: Wer heute mit uns arbeitet, soll wissen, dass hinter der Prüfung eine Methode steht, die über Jahre entstanden ist und nicht über Nacht.
Woran sich unsere Arbeit messen lassen muss
Drei Dinge sind mir dabei wichtiger als jede Wachstumszahl. Disziplin, weil eine Prüfung, die nach dem ersten Anbieterwechsel aufhört, nichts wert ist — Fristen laufen weiter, Rabatte laufen aus, und genau dort entsteht der nächste zu hohe Betrag. Transparenz, weil wir von einem Anteil der Ersparnis leben und Sie deshalb wissen müssen, woran Sie sind, bevor Sie unterschreiben. Und Innovation in dem unspektakulären Sinn, dass wir die Prüfung in eine Software gebracht haben, statt sie einmal im Jahr händisch zu wiederholen.
Was mich an der Arbeit hält, sind ehrlich gesagt nicht die Beträge selbst. Es ist die Reaktion, wenn jemand nicht nur Geld gespart hat, sondern anfängt, mit dem frei gewordenen Betrag etwas zu planen. Das passiert häufiger, als man bei einem Thema wie Stromrechnungen vermuten würde.
Was ich heute im Unternehmen mache
Als Geschäftsführer der Value 4 You GmbH verantworte ich die Marke Fixkostenreduzierer® und die Prüfmethodik dahinter. Ich schreibe die Fallberichte im Blog — jene Beiträge, in denen einzelne Kundenfälle mit Firmennamen, Ausgangslage und erreichter Ersparnis nachvollziehbar gemacht werden, statt sie zu Durchschnitten zu verrechnen.
2025 ist ein konzerneigenes Verbraucherinkasso dazugekommen. Der Grund war praktischer Natur: Wir haben bei Prüfungen regelmäßig Beträge gefunden, die zu Unrecht verrechnet worden waren — Kreditbearbeitungsgebühren etwa oder Servicepauschalen —, und es hat wenig Sinn, jemandem zu sagen, dass ihm Geld zusteht, ohne es auch zurückholen zu können.
- 13 Jahream österreichischen Markt, seit 2013
- 5 000+Kundinnen und Kunden nach eigener Auswertung
- 2025eigenes Verbraucherinkasso für die Rückholung
Öffentliche Beiträge
Das Erfolg Magazin hat mich 2021 und 2022 als Top-Experten für Kostenanalyse gelistet. 2026 war ich bei Wirtschaftsmacher zu Gast und bei Gewinner.de. Eine vollständige Übersicht der Beiträge über das Unternehmen — samt Kennzeichnung, welche davon bezahlt sind — finden Sie auf der Presseseite.
Für Presseanfragen erreichen Sie uns unter backoffice@fixkostenreduzierer.at oder telefonisch. Die Firmendaten stehen im Impressum, die Angaben zum Unternehmen auf der Seite Über uns.